Versicherungen für Vereine und Ehrenamt

Mehr als 23 Millionen Bürger in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen, Initiativen, Verbänden und Kirchen. Die Bereitschaft nimmt zu.

Allgemeine Unsicherheit und Unwissenheit besteht über die Absicherung von Haftungs- und Unfallrisiken während dieser Tätigkeit.

An dieser Stelle möchte ich aufzeigen, welche Versicherungen für freiwillig Tätige und Vereine bzw. deren Vorstände, vor allen neugewählte Vorstände, wichtig sind.

Doch was versteht man unter Ehrenamt?

Ehrenamt ist das freiwillige Engagement als selbst gewählte, das unentgeltliche gemeinnützige Tätigkeit, die außerhalb von Familie, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung geleistet wird.

Die wichtigsten Versicherungen für den einzelnen ehrenamtlichen tätigen Bürger sind:

  • Privat-Haftpflichtversicherung

Die private Haftpflichtversicherung ist für jeden unverzichtbar. Sie greift auch bei Schäden, die während der Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit verursacht  werden. Eine Ausnahme gilt für leitende Ehrenämter.

  •  Unfallversicherung

Unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung fallen nicht alle freiwilligen Tätigkeiten. Zudem reichen die Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung oftmals nicht aus, um den Lebensstandard zu sichern. Wenn eine private Unfallversicherung besteht, schließt diese die Unfälle aus ehrenamtlicher Tätigkeit mit ein.

  •  Sinnvoll für freiwillig engagierte ist auch eine Berufsunfähigkeits- und Rechtsschutzversicherung.

Schutz für Vereine und Vorstandsmitglieder

  •  Vereins-Haftpflichtversicherung

Sie schützt bei Schadenansprüchen gegenüber dem Verein aufgrund von Personen und Sachschäden.

  •  Veranstaltung-Haftpflichtversicherung

 Öffentliche Veranstaltungen Feste oder Umzüge müssen besonders versichert werden.

  •  Vermögensschaden minus Haftpflichtversicherung

Geschützt werden Vereine und Organisationen wegen Vermögensschäden gegenüber Dritten. Darüber hinaus sind zusätzlich auch eigene Schäden, die der Verein bei der Ausübung satzungsmäßiger Tätigkeiten unmittelbar erlitten hat versichert.

  •  D&O- Versicherung

Sie springt ein, wenn Vorstände persönlich haftbar gemacht werden.

  •  Schutz für Sachwerte

Wenn der Verein und die Organisation Eigentümer von Gebäuden und und deren Einrichtungen ist, wird eine Gebäude-bzw. Geschäftsinhaltsversicherung benötigt.

  •  Gruppen- Unfallversicherung

Damit werden Vereinsmitglieder, oder bestimmte Abteilungen, Wettkampfteilnehmer usw. gegen Unfallfolgen finanziell abgesichert.

Fazit:

Viele Vereine gehören einem Landesverband an, der Gruppenversicherungen abgeschossen hat. Diese sind allerdings nicht immer ausreichend.

Ich empfehle deshalb den Vorständen die Leistungen dieser Gruppenverträge genau zu prüfen.

Das gilt ganz besonders für neugewählte Vorstände.Sie haften als neuer Vorstand für eventuelle Versicherungslücken.

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