Achterbahnfahrt bei Benzinpreisen

Achterbahnfahrt bei Spritpreisen an den Zapfsäulen lassen Autofahrern ins Schwitzen kommen.  Jedes Jahr geben sie über 1.200 Euro alleine für Treibstoff aus. Alternativen zur Fahrtkostensenkung sind gefragt.

Hier finden sie Tipps zur Kostensenkung.

1. Bilden sie Fahrgemeinschaften.

Je häufiger Sie mit anderen mitfahren, desto mehr sparen Sie. Das größte Potential ergibt sich auf dem Weg zum Arbeitsort. Wer in Ihrer Nähe hat den gleichen Weg zur Arbeit  oder  fährt eine ähnliche Strecke? Für den Anfang darf es ruhig Ihr Nachbar oder Ihr Kollege aus einer anderen Abteilung sein. Auch wenn sie sich mit Freunden zum Sport treffen, kann man gemeinsam fahren. Aktivieren Sie Ihre eigenen Netzwerke, auf facebook, Xing etc. Je größer die Fahrgemeinschaft, desto größer die Ersparnis!

Auch in anderen Bereichen lassen sich die Kosten senken.

Wer muss zum gleichen Facharzt? Wer fährt heute Abend auch ins Theater oder zum Konzert?

2. Lassen Sie Ihren Chef eine Fahrtkostenzuschuss bezahlen

Sprechen Sie bei Ihrer nächsten Gehaltsverhandlung doch einfach einmal das Thema an. Von einer Gehaltserhöhung oder Überstundenvergütung kommt nur wenig auf ihrem Konto an. Wie wäre es, wenn ihnen ihr Arbeitgeber eine steuerfreie Zuwendung macht. Tankgutscheine sind dazu ein gängiges Mittel. Bis zu 44 Euro monatlich sind  steuerfrei. Das entspricht immerhin einer Ersparnis von 528 Euro jährlich. Damit lassen sich einige Tankfüllungen finanzieren.

3. Sparsam Tanken

Tanken sie nur so viel Benzin, wie sie in den nächsten 2-3 Tagen für ihre Fahrten benötigen. Ein voller Tank erhöht das Eigengewicht ihres Autos und führt folglich zu einem höheren Benzinverbrauch. Unser Tankstellennetz ist so dicht, dass sie mit der Tankreserve leicht die nächste Tankstelle erreichen.

4. Beteiligen sie das Finanzamt an ihren Kosten

Egal ob Sie mit dem eigenen PKW, Bus, Bahn, Motorrad, Fahrrad, Boot oder in einer Fahrgemeinschaft zur Arbeit kommen: Fahrer und  auch Mitfahrer dürfen die Entfernungspauschale für sich beanspruchen. Übrigens gilt das auch für  Eheleute. Beide dürfen die Entfernungspauschale steuerlich geltend machen, auch wenn sie gemeinsam zur Arbeit fahren. In der Regel gilt dies für die kürzeste Wegstrecke. Aber keine Regel ohne Ausnahme. Längere Wegstrecken werden anstandslos akzeptiert, wenn sie verkehrsgünstiger sind. Sie müssen erklären, dass sie diese  regelmäßig nutzen.

5. Versicherungsschutz?

Die gesetzliche KFZ-Haftpflicht sichert Sie als Fahrer und alle Insassen ab. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine in Deutschland gesetzlich vorgeschriebene Versicherung für Fahrzeuge, sie kommt grundsätzlich für Schäden der Insassen

bis 7.5 Millionen Euro auf.

Müssen  Sie einen Umweg fahren und es kommt zu einem Unfall, bei dem die Insassen verletzt werden, gefährden sie den Versicherungsschutz der Berufsgenossenschaft. Körperschäden werden zwar von der KFZ Haftpflichtversicherung entschädigt, aber die Behandlungskosten durch den Unfall werden von der Berufsgenossenschaft übernommen. Diese kann die Kostenübernahme im Falle des verunfallten Fahrers verweigern, da dieser einen Umweg gemacht hat.

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